Die Temperaturen steigen und die Abende werden wieder länger — es ist wieder soweit…
Gemütlich mit Freunden zusammen auf dem eigenen Balkon bei chilliger Musik, einem feinen Bier oder Drink, entspannt auf der Lounge sitzend über Gott und die Welt philosophieren und nebenbei noch genüsslich eine Shisha „heizen“.

Was urgemütlich ist, hat leider auch seine Schattenseiten.

Zu den gesundheitlichen Gefahren des Wasserpfeifenrauchens gibt es erst wenige Untersuchungen. Was klar widerlegt ist, ist die weitverbreitete Annahme, dass das Wasser die Schadstoffe des Tabakrauchs herausfiltert.
Die Risiken sind, aufgrund heutiger Erkenntnissen, vergleichbar mit denjenigen des Zigarettenrauchens. Hier einige der häufigsten Risiken:

  • Nikotin kann zu einer starken Abhängigkeit führen
  • Risiko für Krebs in Lunge, Mundhöhle, Blase und Lippe steigt massiv an
  • Der Rauch der Shisha enthält viel Kohlenmonoxid, welches zu Sauerstoffmangel im Blut führt und den Kreislauf belastet
  • Die Kohle bildet ebenfalls grosse Mengen an Giftstoffen, die in den Rauch gelangen
  • Bei gemeinsamen Gebrauch der Shisha, können Herpes, Hepatitis oder Tuberkulose übertragen werden
  • Mangelnde Hygiene kann Pilzinfektionen auslösen

Was unterscheidet die Shisha von der Zigarette?
Die Shisha wird deutlich länger, ca. 50 Minuten, geraucht als die Zigarette. Da der Tabak bei der Shisha aber nur bis ca. 450° erhitzt wird, während er bei der Zigarette bei 900° verbrennt, vermutet man, dass der Rauch der Wasserpfeife weniger krebserregend ist.

Wer eine Stunde lang eine Shisha raucht, inhaliert 100- bis 200-mal mehr Tabakrauch als bei einer einzigen Zigarette!

Mein Fazit
Wie ich auch schon bei meinem früheren Artikel über Alkohol erwähnt habe, entscheidet auch hier der gesunde Menschenverstand. Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich! Ich persönlich habe bei einem massvollen Genuss in den Sommermonaten nichts einzuwenden. Man sollte sich einfach immer bewusst sein, dass es ein Suchtmittel ist und ebenfalls abhängig machen kann!