Bin gerade kürzlich durch meinen WG-Kollegen auf folgenden interessanten Artikel aufmerksam gemacht worden.

Erkenn ich mich wieder? Ein klares „Jein“ — gewisse Schemen sind auch bei mir zu erkennen und da mach ich kein Geheimnis daraus.

Worin erkenne ich mich denn nun wieder?

Punkt 1: Das Soziale

Ich kenne zwar nicht wirklich viele Mittrainierende beim Namen, aber gewissen Personen begegnet man schon häufiger als anderen und es werden auch mal einige Worte gewechselt. Alle Fitnesstrainer vom Studio zu kennen ist beim Austausch von Trainingstipps sowieso ratsam und wenn man dann noch eine der Rezeptionistinnen zum engen Freundeskreis dazuzählen darf, ist der Fall sowieso klar.

Punkt 2: Die Ernährung

Klare Ansage — Ja, ich setze mich mit der Ernährung auseinander! Dazu gehört auch, dass man sich über die verschiedenen Nährwerte informiert. Schliesslich findet die Definition der Muskeln in der Küche statt.
Das ich aber das Gewicht von anderen Leuten schätzen kann, ist zum Glück nicht der Fall. Klar bilde ich mir meine eigene Meinung über das Aussehen respektive die Figur, doch wer tut dies schon nicht.
Auch der Punkt mit dem Essen, welches zwar nicht schmackhaft ist, aber trotzdem gegessen wird, weil es besonders proteinreich ist, kann ich so nicht unterschreiben. Eine gesunde Ernährung muss Spass machen und das beginnt damit, dass es mit schmackhaften Lebensmitteln wesentlich einfacher geht als sich irgendetwas zu erzwingen. Und wer nun sagt „Quark kann unmöglich schmackhaft sein“ — versuch doch diesen einmal mit folgenden Tipps aufzupeppen.

Punkt 3: Die Ausrüstung

JA — ich sehe meist wenn jemand falsch trainiert, behalte aber meine Meinung für mich. Denn ich bin auch nur ein normaler Studiobesucher — vielleicht mit ein wenig mehr Hintergrundwissen als der Eine oder Andere, aber das macht aus mir noch lange keinen Fitnesstrainer!
Einzig bei meinen Freunden gebe ich ab und zu mal Ratschläge, dort findet aber auch der gegenseitige Austausch von Tipps statt.

Punkt 4: Die Selbstwahrnehmung

Auch hier — JA! Der BMI halte ich in der Tat für einen hoffnungslos groben und irreführenden Richtwert für das Idealgewicht. Wenn man beispielsweise bedenkt, dass praktisch alle Profi-Bodybuilder einen BMI-Index mit dem Prädikat „übergewichtig“ besitzen, im Endeffekt aber einen Körperfettanteil um die 5% besitzen. Als Grundrichtwert ist er sicherlich nicht schlecht, aber teils mit Bedacht zu geniessen.
Die vier Köpfe des Quadrizeps kann ich zwar nicht nennen, bin aber ebenso der Meinung, dass die meisten Männer beim Training die Beine vernachlässigen. Wieso das Beintraining gut ist, erfährst du hier.
Und tatsächlich existiert auf Facebook ein Foto von mir, auf welchem ich wenig anhabe — dies ist aber bereits ein wenig in die Jahre gekommen.

Punkt 5: Sonstiges

Ich erkundige mich zwar öfters in Online-Bodybuilding-Foren, mache aber einen riesigen Bogen um das ganze Doping-Thema. Wer anständig trainiert und sich richtig ernährt, braucht keine anabolen Steroiden oder sonstige illegalen Dopingsubstanzen!!!
Nein, „Sexy and I know It“ von LMFAO ist nicht mein Klingelton — Gott bewahre mich davor — und auch ein Solarium habe ich noch nie von Innen gesehen.
Und JA — ich besitze ein Men’s Health-Abo, muss aber gestehen, dass ich noch nie nach einem dort drin veröffentlichen Trainingsplan trainiert habe. Trotzdem hat es immer wieder einmal spannende Artikel und Inputs.

Fazit:

Manchen wird mein Verhalten auf den ersten Blick vielleicht ein wenig suspekt vorkommen.
Persönlich denke ich aber, dass jeder Mensch in seiner Art und Weise seine Macken hat.
Ich mache keinen Hehl aus meinen und kann offen darüber sprechen. Kannst du das auch?